Lebenslanges Lernen: Wozu denn?


Mit einem etwas gewagten Titel hatte das Bundesinstitut für Erwachsenenbildung im September zu einem Workshop geladen "The Dark Side of Lifelong Learning". Damit sollte zu einem kritischen Innehalten eingeladen werden.

Das verunsichert, sind wir nicht alle auf das Longlife-Learning programmiert? Brauchen wir das nicht wie das tägliche Brot. Kein Zweifel: In einer Welt rascher Veränderungen kann man nur mithalten, wenn man mitlernt. Lebenslang.

Doch angesichts der Krise und einer Wirtschafts- und Beschäftigungskrise klingen die Einladungen der Politik und ihrer Erwachsenbildungseinrichtungen zur lebenslangen Weiterbildung oft als Entschuldigung für die eigenen Fehlleistungen und delegieren diese damit an die Arbeitslosen und Arbeitsuchenden. Dies gilt im besonderen für Vorarlberg, wo die Bildungs- und Schulpolitik soviele Defizite aufweist, dass die Aus- und Fortbildung praktisch ohnedies bereits privatisiert ist, privat zu leisten ist.

Dem schnellen Reflektieren des politischen Propaganda- und Verschleierungsprogrammes vom "Lebenslangen Lernen" dienen drei knappe Handouts aus dieser Veranstaltung, die als kritische Denkhilfe sich als ein Must erweisen. Sie stehen im Web zum Download bereit.

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